H-Kennzeichen

Ab 30 Jahre… H-Kennzeichen beantragen!

fotoOldtimer-Besitzer (mindestens 30 Jahre alte Fahrzeuge) können für ihre Fahrzeuge steuerliche Vergünstigungen in Anspruch nehmen, indem sie sogenanntes H-Kennzeichen beantragen. Voraussetzung ist der überwiegende Einsatz des Fahrzeugs zur „Pflege des Kfz-technischen Kulturgutes“.



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Gemäß § 23 der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) und der “Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimer-Fahrzeugen” kann bei einem amtlich zugelassenen Prüfer oder Prüfingenieur (z.B. vom TÜV, DEKRA, KÜS oder GTÜ) ein Oldtimer-Gutachten beauftragt werden.
Hier wird überprüft, ob das Fahrzeug sich weitgehend im Original- bzw. zeitgenössischen und gutem Zustand befindet oder auch fachmännisch restauriert wurde.
Untypische Details wie ein anderer Motor oder ein Customfahrzeug oder ein schlechter Erhaltungszustand können allerdings dieses Gutachten versagen. Auch bei durch Leistungssteigerung oder Fahrwerksumbauten veränderten Fahrzeugen verweigern die Prüfer häufig den H-Status.

 

Die Kriterien sind in einem Katalog festgeschrieben. Anforderungen an die Erteilung von H-Kennzeichen, herausgegeben vom TÜV-Süd

Vor dem 1. Juli 1969 gebaute bzw. erst-zugelassenen Fahrzeuge sind von der AU befreit.

Nach Erteilung des Gutachtens , erhält man von der Zulassungsstelle die besondere “Betriebserlaubnis als Oldtimer”, die für das Oldtimerkennzeichen benötigt wird. (das Kennzeichen endet dann mit einem H)

Ein Saisonkennzeichen ist nicht möglich allerdings kann man den Oldtimer im Winter vorübergehend stilllegen (Reservierung des Kennzeichens nicht vergessen!)

Die KFZ-Steuer beträgt im Jahr € 191,- und man darf auch in die Feinstaubzonen einfahren.


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