Die Geschichte des 72er Dodge Chargers in Bildern

Der Wagen kam von einer kleinen Farm in San Diego und war in einem ziemlich “vergessenem” Zustand. Der Vorbesitzer hatte im Jahre 2003 angefangen den Charger zu restaurieren, nachdem er vom Film “The Fast and the Furious” ( Vin Diesel fuhr hier einen 1970er Dodge Charger R/T) inspiriert worden war, brach die Restauration aber kurz darauf wieder ab, nachdem einige Verschleißteile wie Gummis, Fahrwerksteile, die hinteren Trommelbremsen, Lüfter etc. (Rechnung vorhanden) bereits gewechselt worden waren.
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Als der Wagen bei uns in Neuenhagen bei Berlin ankam, war die Lackierung fast Matt und auf den kleinen 14-Zöllern sah der Charger ziemlich verloren aus. Auch ein Blick unter die Motorhaube bestätigte den Zustand eines Scheunenfundes.
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Doch nachdem wir die Benzinpumpe wieder angeschlossen hatten, (wurde für den Transport abgeklemmt) erbebte der 440er Motor und brodelte vor sich hin. Der Wagen lief schön im Takt und der alte Charger wurde uns damit schnell sympathisch. In den nächsten Tagen investierten wir viel Zeit in den Charger, wir entlüfteten das Bremssystem und stellten dabei fest, dass der Charger vorn bereits Scheibenbremsen bekommen hatte. Erfreut hat uns auch, dass die Schlafaugen problemlos funktionierten, mit einem herrlichen mechanischen quietschen “öffnete” der Charger seine Augen und das Abblendlicht strahlte uns an.
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Die Farbe des Chargers gefiel uns, doch um dem 72er etwas mehr Leben und Frische zu verpassen, entschieden wir uns dafür den Charger zu polieren. Das Ergebnis war überraschend, unter dem matten Lack kam ein strahlendes Orange zum vorschein.
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Also polierten wir die gesamte Karosse des Chargers und waren mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden. Nun sah der Charger schon vernünftig aus, aber die kleinen Räder mussten weg, da waren wir uns alle einig.
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Also verpassten wir dem Charger rundum 275er Bereifung auf mattschwarzen Felgen, das Fahrwerk konnten wir dank Highjackers hinten und Steckachse vorn auch anpassen, so das die Optik des Chargers durch die starke Keilform plötzlich von “verloren” zu sehr muskulös wechselte. Der Innenraum wurde von uns noch einmal überarbeitet, lediglich der Himmel und der Teppich sollten ausgetauscht werden, die Sitze und die Türverkleidungen machen aber einen super Eindruck.

Nun war aus dem vergessenem Charger ein Musclecar zum aufbauen geworden, mit den Veränderungen von uns kann man nun das wahre Potenzial dieses wunderschönen Coupés erahnen. Nun sollten noch die Roststellen an dem Charger entfernt werden, doch als Ausgangsbasis für ein Restaurationsprojekt eigenet sich der Charger bereits jetzt hervorragend.

Hier gehts zu dem Fahrzeug.
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